Es ist ein Samstag wie aus dem Bilderbuch, der 9. Oktober 2010. Ein angenehm herbstlicher Morgen, leichter Hochnebel mit Anzeichen, dass es ein sonniger Tag werden würde. Wie geschaffen also für ausgiebige Einsichten hinter die neuen Türen und in alle Ecken der vor ein paar Monaten nach Grande Ferme 8 umgezogenen Haldimann AG und deren Untermieterin AB Marti AG.

Schon von weitem sind die vier großen, orange-roten Ballonbüschel hoch über dem Areal des ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebsgebäudes von Schloss Löwenberg aus dem 17. Jahrhundert zu sehen. Sie üben denn auch eine fast magische Anziehungskraft aus. Angekündigt in den lokalen Medien und durch persönliche Einladungsschreiben an alle Kunden und Geschäftspartner, hat die Region seit Wochen gespannt auf diesen Tag gewartet.
Bereits kurz nach 10 Uhr haben die routinierten Leute der Securitas alle Hände voll zu tun. Geübt sorgen sie, zusammen mit Mitarbeitern der Haldimann AG, dafür, dass die Besucherfahrzeuge auf die bereitstehenden Parkplätze verteilt werden. Entlang den gut platzierten und verständlichen Hinweisschildern geht es zu Fuss zum festlich herausgeputzten Betriebsgelände.

Und es gibt wirklich viel zu sehen. Neben den zahlreichen Spezialfahrzeugen und Infoständen zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Haldimann AG präsentiert auch die Firma AB Marti AG, Spezialistin für Kanal- und Rohrsanierungen, Kanal-TV-Untersuchungen und Schachtentleerungen, ihre Spezialgerätschaften und ihre Mitarbeitenden beantworten Fragen zu ihrer «Unter-Tage»-Arbeit.

Von weitem sichtbare Informationstafeln geben Auskunft über Ausrüstung und Möglichkeiten der Nutzung der neuen Gebäude und Einrichtungen, klären die Besucherinnen und Besucher über den Werdegang des alten Bauernhauses auf und halten umfassende technische Angaben bereit. Wer mehr wissen will, kann sich an die in ihren kleidsamen Westen gut erkennbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Unternehmen wenden und erhält kompetente Antworten.
Gross und Klein staunen über die sonst selten sichtbaren, weil im Untergrund agierenden Geräte der AB Marti AG, stehen beeindruckt vor dem Haldimann-Tieflader mit dem großen Pneutrax oder sind einfach nur beeindruckt von der Vielzahl der gezeigten Abfälle, die im Entsorgungszentrum Löwenberg EZL angenommen und weiter verarbeitet werden können.

Natürlich findet das in neuem Glanz erstrahlende Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert ganz besondere Beachtung. Nachdem das Haus jahrelang leer stand, zieht es am heutigen Tag die Besucherscharen in seinen Bann. Die gelungene Kombination von alter Bausubstanz und modernem Zweckbau kommt ganz offensichtlich auch beim Publikum gut an. Reihum anerkennend nickende Köpfe und zustimmende Kommentare zeigen, dass die Familie Haldimann mit ihren Aus- und Umbauten auf Grande Ferme 8 ins Schwarze getroffen haben. Den orangefarbenen Fussabdrücken vom Gewölbekeller bis unters Dach folgend, kann Jung und Alt fast in jeden Winkel des mit hoch funktioneller Infrastruktur ausgerüsteten Gebäudes blicken. Das altehrwürdige Haus ist ein wahrer Publikumsmagnet.

Natürlich ist an diesem Tag auch für die Kleinsten und Jüngsten gesorgt. Ein Gumpischloss findet reichlich Zuspruch und Hunderte Haldimann-Ballone bilden den ganzen Tag über ein oranges Meer über den Besucherköpfen. Während zwischendurch beim Bierkistenstapeln mit grossem Gerät die Geschicklichkeit vor allem der männlichen Besucher auf die Probe gestellt wird, sorgen am Nachmittag die zwei Clownfrauen Pfupf und Tschini für lachende Gesichter. Nicht zu übersehen der Stand, an dem die Fragebögen des Wettbewerbs ausgefüllt werden. Da wird geraten, geschätzt und versucht, die Kreuze am richtigen Ort zu setzen. Auch dies eine Attraktion, die für regen Zulauf sorgt.

Die vielen Attraktionen, Aktionen und Informationen machen natürlich mächtig Appetit. Eine grosse Festwirtschaft, professionell betrieben von der Guggemuusig Gässliguuger, lädt in der neuen Fahrzeughalle zum Verweilen. Und damit niemand mit leeren Händen nach Hause gehen muss, gibt’s den langen Tisch mit den unterschiedlichsten «Bhaltis» der beiden Firmen.

Ein für alle wahrhaft gelungener Tag geht für die Besucherinnen und Besucher um 17 Uhr zu Ende und auch Christian Haldimann strahlt: «Dieser Tag hat uns viel Freude gemacht.»

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